EINSATZMÖGLICHKEITEN
(Quelle: Wikipedia)
Das momentan absehbare Ziel der Nanotechnologie ist die weitere Miniaturisierung
der Halbleiterelektronik und
der Optoelektronik sowie
die industrielle Erzeugung neuartiger Werkstoffe wie z. B. Nanoröhren.
In der Medizin bieten Nanopartikel die Möglichkeit, neuartige Diagnostika und
Therapeutika zu entwickeln, beispielsweise Kontrastmittel für
die bildgebenden Verfahren der Computertomographie oder Magnetresonanztomographie sowie
neue Medikamente mit
Nanopartikeln als Wirkstofftransporter oder
-depot. Oberflächen aus Nanostrukturen bieten die Möglichkeit,
langlebigere, biokompatible Implantate zu
entwickeln. Diese Disziplin der Nanotechnologie wird auch als Nanobiotechnologie bezeichnet.
Zahlreiche Anwendungen betreffen auch Probleme des Alltags: ein Beispiel
dafür ist der Lotuseffekt,
der selbstreinigende Oberflächen ermöglicht. Auch als Schutzanstrich
für Karosserien wird
die Nanotechnologie derzeit verwendet. Dabei fungiert ein nanoskalisches
Bindemittel als Alternative zu Chromatschichten bei
der Automobillackierung.
Das Ziel der Entwicklung in der Nanotechnologie ist die digitale, programmierbare
Manipulation der Materie auf atomarer Ebene und die daraus resultierende molekulare
Fertigung , bzw. MNT.
Untersuchungen bis in den atomaren Bereich sind heute mit dem Elektronenmikroskop oder
dem Rasterkraftmikroskop möglich.
Die Lebensmittelindustrie ( Nestlé )
arbeitet an nanotechnologisch veränderten Lebensmitteln,
um Geschmack, Farbe und andere Eigenschaften designen zu können. Nanotechnologisch
hergestellte Lebensmittelzusatzstoffe sind
bereits im Einsatz ( BASF ).