NANOTECHNOLOGIE
(Quelle: Wikipedia)
Mit Nanotechnologie (griech. [nános =
Zwerg) wird heute populärwissenschaftlich die Forschung in der Clusterphysik und
Oberflächenphysik ,
der Halbleiterphysik ,
in Gebieten der Chemie und
bisher noch im sehr begrenzten Rahmen in Teilbereichen des Maschinenbaus bezeichnet.
Dieser populärwissenschaftliche Sammelbegriff gründet auf der
allen Nano -Forschungsgebieten gleichen Größenordnung
vom Einzelatom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (nm).
Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10 -9 m). Diese Größenordnung
bezeichnet einen Grenzbereich, in dem die Oberflächeneigenschaften gegenüber
den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer größere Rolle
spielen und zunehmend quantenphysikalische Effekte
berücksichtigt werden müssen.
Schon heute eine wichtige Rolle spielen die Nanomaterialien, die zumeist
auf chemischem Wege oder mittels mechanischer Methoden hergestellt werden.
Einige davon sind kommerziell verfügbar und werden in handelsüblichen
Produkten eingesetzt, andere sind wichtige Modellsysteme für die physikalisch-chemische
und materialwissenschaftliche Forschung. Ebenfalls bedeutend ist die Nanoelektronik,
deren 'Zugehörigkeit' zur Nanotechnologie in der wissenschaftlichen
und forschungspolitischen Praxis aber nicht einheitlich gesehen wird.
Eine Entwicklungsrichtung der Nanotechnologie kann als Fortsetzung und
Erweiterung der Mikrotechnik angesehen
werden ('top-down-Ansatz'), doch erfordert eine weitere Verkleinerung von
Mikrometerstrukturen meist völlig unkonventionelle neue Ansätze.
Nur ein kleiner Zweig der Nanotechnologie beschäftigt sich mit Nanomaschinen
oder Nanobots.